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Fegefeuer und andere (un)schöne Sachen
Einen kleinen Surftipp aufs Wochenende hin (und glauben Sie mir: Am besten fangen Sie Ihr Wochenende jetzt grad an, weil davon loskommen tun Sie nicht mehr. Und genug Inhalt, um ein fünftägiges Wochenende oder gar ein ganzes Leben im Nu vergehen zu lassen, bietet Ihnen folgender Tip sowieso.) habe ich Ihnen hier noch schnell: Die Seiten der Zeugen der Wahrheit nämlich. Auf diesen Seiten finden Sie so interessante und lebensnotwendige Informationen wie Allgemeines über das Fegefeuer, ein paar hilfreiche Tips Über die Hölle, eine kurze Zusammenfassung über die Verdammung oder ein paar stichhaltige Beweise dafür, dass die Reformierten sowieso komplett falsch liegen und einem Irrglauben nachrennen. Das Sie, falls Sie homosexuell sind oder Sex ausserhalb der Ehe praktizieren, die ewige Verdammnis erwartet, brauche ich hier wohl nicht extra zu erwähnen. Dinge, die Ihnen das tägliche Leben erleichtern also. Denken Sie an die Worte der Zeugen der Wahrheit, wenn Sie die neue Blackmail (Tempo Tempo) in den Händen halten - da MUSS der Teufel seine Finger im Spiel gehabt haben! (Unter uns gesagt: Tempo Tempo ist, wie alle Blackmail Alben, der Hammer. Ich darf mir dieses Meisterwerk aber nur anhören, weil ich täglich 100 Rosenkränze bete und mir jeden Morgen vor dem Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde lang den leidenden Jesus anschaue und mich dabei selber geissle.)
Hier grad noch schnell False Medication, der Opener von Tempo Tempo. Und dran denken: Busse tun nach dem Anhören!
Virtuous (2008)
Die Mannen von Ionate Films haben ihre Drohung wahr gemacht und präsentieren ihren Velofilm Virtuous heute Abend in der Roten Fabrik und in High Definition.
Wer sich den Trailer angeschaut hat, weiss, dass ihn Grosses erwartet. Wer nicht 100% glücklich ist mit dem Resultat, weil zum Beispiel keine Zombies oder Stripperinnen darin vorkommen, kann bei mir die Telefonnummer vom Fabi (einem der beiden Macher) verlangen und ihn a) mit nächtlichen Anrufen terrorisieren und b) sein Geld zurückverlangen. So ist er dann wieder, der Fabi.
Trailer und weitere Informationen gibts hier: www.ionatefilms.com
Zombie Strippers (2008)
Nachdem uns mit Zombies! Zombies! Zombies! in Kürze der beste Film aller Zeiten auf DVD beglücken wird, wird schon bald ein weiterer bester Film aller Zeiten unserer Herzen erwärmen, respektive für Hitze in der Hose sorgen: Zombie Strippers nämlich.
Zombie Strippers geht (was ich eigentlich für unmöglich gehalten hätte) noch einen Schritt weiter als Zombies! Zombies! Zombies! und dürfte somit näher an den perfekten Film heranreichen, als dies je ein Film zuvor getan hat: Zombie Strippers hat nämlich nebst Zombies, Stripperinnen und Motorsägen auch noch - und jetzt halten Sie sich fest - Jenna Jameson zu bieten!
Hier gibts den Trailer: GENAU HIER
Johnossi, The Kills und Pete Philly And The Perquisite
Drei ganz feine Alben möchte der Herr Weber Euch heute ins Osternestchen legen. Nicht alle drei ganz neu, aber doch so neu, dass man alle drei Alben bereits schon auf Music Cassette finden kann.
Anfangen möchte ich mit Johnossi’s All They Ever Wanted. Die ist definitiv so richtig neu. Letzte Woche rausgekommen nämlich. Auch ist die so neu, dass ich noch kein abschliessendes Urteil abzugeben vermag, respektive mich noch nicht über allfällige Langzeitschäden auslassen kann. Wer jedoch das nach ihnen selbst benannte Debut (2005) der zwei schwedischen Jungs gehört und lieben gelernt hat, zweifelt keine Sekunde an der Nachhaltigkeit und Beständigkeit der Songs. Was man sagen kann: Das Ding kommt grundsätzlich in rockigerem und schnellerem Gewand daher als der Vorgänger. Gut so. Als Müsterchen gibts den Opener 18 Karat Gold vor den Latz.
Weiter gehts mit Midnight Boom (2008) von The Kills. Ein gewisser The Kills Hype ist bestimmt nicht zu leugnen, was einerseits gut fürs Portemonnaie der Band ist (die Verkäufe der bisherigen EPs und LPs hielt sich trotz guter Kritiken in sehr bescheidenem Rahmen), andererseits aber auch den einen oder anderen Ich-höre-aus-Prinzip-nur-Musik-die-sonst-niemand-hört-auch-wenn-sie-Scheisse-ist Clown abschrecken dürfte - was wiederum absolut Wurst ist. Hype hin oder her: Midnight Boom erweist dem Minimalismus alle Ehre und macht ganz viel Spass. Als Müsterchen gibts auch hier den Opener, der aber lustigerweise nicht 18 Karat Gold heisst wie bei Johnossi, sondern U.R.A Fever.
Den Schlusspunkt setzen noch schnell der Pete Philly And The Perquisite und ihr Mistery Repeats (2007). Gute Hiphop Acts kann man (oder ich jedenfalls) an relativ wenigen Extremitäten abzählen. Zur guten Gesellschaft von The Roots, Gangstarr, Pharcyde und Konsorten gesellen sich nun auch Pete Philly And The Perquisite. Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich ihre früheren Werke nicht kenne, dies jedoch auf jeden Fall nachholen werden. So smarte Texte, so viel Flow in den Rhymes, so geschmackvoll ausgewählte Samples aus Jazz und Klassik und Beats, die jeden müden Arsch munter machen haben haben wir schon lange nicht mehr gehört. Hut ab, Tanzschuhe an! Hier der Titeltrack Mystery Repeats.
Life Of Agony - Ugly (1995)
Als Life Of Agony 1993 ihr Debut River Runs Red auf die gepflegte und frisch geföhnte Heavy Metal Fraktion losliessen, war sich sich diese alles andere als einig darüber, ob man das Werk anspucken oder denn als Offenbarung feiern soll. Da war zu viel Hardcore und Melodie drin, um es einfach so hinzunehmen. Und wo zum Teufel blieben die für den Metal dieser Zeit so charakteristischen zackig gespielten Soli? War Gitarrist Joey Z. unfähig? So dachte zumindest die eher engstirnige Metalgemeinde. Diejenigen, die ein wenig toleranter durch die Welt aus Metall marschierten, waren fasziniert vom unglaublichen Stimmspektrum, das der kleine Mann Keith Caputo an den Tag legte und hingerissen von den überraschenden Tempiwechseln und alles niedermähenden Riffs, die Keith’s Musikanten aus ihren kurzen Ärmeln zauberten. River Runs Red kam als Konzeptalbum daher und befasst sich mit dem Selbstmord eines jungen Burschen, der mit den Problemen, die die Umwelt ihm aufbürdet, nicht mehr klar kommt.
Nur: es kam noch besser. Der Nachfolger von River Runs Red nannte sich kurz und bündig Ugly und war alles ausser dem, was einem der Titel suggerieren wollte. Die Härte und das zum Teil ein wenig konstruiert wirkende Songwriting des Erstlings wichen kompakteren und ausgeklügelteren Songs, die den Zuhörer mit unglaublichen und wohlige Hühnerhaut erzeugenden Melodien versorgte und noch immer vesorgt. Ach ja, die Texte handelten weiterhin nicht von Tauchferien auf den Malediven oder Mädchen in kurzen Röckchen. Ugly hat über die Jahre keinen Millimeter seiner Klasse eingebüsst und gehört weiterhin zu den absoluten Lieblingen eines jeden Musikliebhabers. Dies sage ich nicht nur einfach so, nein, das IST so.
Soul Searching Sun 1997), den Nachfolger von Ugly, kann man im Übrigen ebenfalls mit ganz reinem Gewissen ins Plattenregal stellen. Keith Caputo verliess nach den Aufnahmen dazu die Band und nahm ein paar Alben auf, die aus meiner Sicht ebenfalls viel mehr Anerkennung verdient hätten, als sie es effektiv haben. 2003 haben sich die Jungs wieder gefunden und 2005 ihr grossartiges Comeback Broken Valley veröffentlicht. Die Zeit, in der Whitfield Crane (Ex-Ugly Kid Joe) bei Life Of Agony ins Mikro spuckte, kann getrost als verloren und unwichtig betrachtet werden.
Und: Am 13. Juli 2008 spielen Life Of Agony in der Schüür in Luzern. Anscheinend. Gemäss Free&Virgin (nach Life Of Agony suchen da im Suchfeld) jedenfalls. Hingehen!
Dazu: Im April kommt Keith Caputos neues Album A Fondness For Hometown Scars in die Läden. Man darf durchaus Grosses erwarten und hofft, nicht enttäuscht zu werden. Mehr dazu dann an dieser Stelle, wenn die Zeit reif dafür ist.
Zusätzlich: Offizielle Webseite von Life Of Agony.
Des Weiteren: Hier noch schnell zwei Zückerli ab Ugly. Let’s Pretend und Fears nämlich. Zwei der zwölf besten Songs auf dem Album.
Let’s Pretend
Fears
Familien DVD Abend oder Triple Zombie Treat
Mittwoch Abend. 21 Uhr. Kurz nach dem Nachtessen. Vati beschliesst, seiner Familie einen lustigen DVD Abend zu bescheren. Doch was für Filme soll er seinen Liebsten vorführen? Die Kinder, drei, fünf und acht Jahre alt, wollen Zombies. Gute Idee, findet Vati. Also der gute alte Dawn Of The Dead ? Oder lieber was asiatisches? Stacy? Tokyo Zombie? “Die sind natürlich alle richtig gut”, denkt sich das fürsorgliche Familienoberhaupt, “aber erfasst der 3 jährige Max die latenten gesellschaftskritischen Seitenhiebe? Oder ist er doch noch ein Jahr zu jung dafür? Perlen vor die Säue?”. Zum Glück hat Vati aber vorgesorgt und nennt nebst einer hochstehenden Zombie- und einer gepflegten Pornosammlung auch noch ein paar Familienfilme sein eigen. So trifft man sich nun, nachdem Mutti den Abwasch erledigt hat, voller Vorfreude vor der Grossleinwand in der Stube.
Den Auftakt macht Fido. Mit Fido kann sich auch Vati anfreunden: Irgendwann in den Siebzigern hat jede Familie, die etwas auf sich hält, einen Zombie als Haushaltshilfe. Die Untoten werden mit Hilfe von elektronischen Halskrausen von ihrem Appetit auf Menschenfleisch abgehalten, was genau solange gut geht, wie die eben erwähnten Halskrausen auch tatsächlich funktionieren. Gelungene Situationskomik, gemässigte Gore- und Splattereffekte, eine gelungene Story und herrlich überzeichnete und unglaublich farbenfrohe Szenarien machen Fido zum durchaus sehenswerten Zombieklamauk, der aber zu keinem Zeitpunkt an den Genre Meilenstein Shaun Of The Dead heranreicht.
> Filmseite mit Trailer
Die Kinder sind begeistert und überreden Daddy mühelos, noch einen zweiten Streifen zum Besten zu geben, da zwei Drittel von ihnen ja eh noch nicht zur Schule müssten und deshalb am Donnerstag so lange schlafen könnten, wie sie möchten und der Älteste auch erst um 8 Uhr im Schulzimmer anzutraben hätte. Die Hausaufgaben seien im Übrigen auch schon beinahe unter Dach und Fach.
Vati entscheidet sich für Black Sheep aus Neuseeland. Eine gute Wahl! Ein geldgieriger Farmer und eine verrückte Wissenschaftlerin kreuzen menschliches Erbgut mit dem von Schafen, um sowas wie eine Superschafrasse zu züchten. Welch Überraschung: Die Schafe, deren Charakterzüge man ohne schlechtes Gewissen als durchaus bösartig bezeichnen könnte, finden ihren Weg aus dem Labor in die Freiheit und zerfleischen, was immer ihnen vor das in flauschige Wolle eingerahmte Gebiss kommt. Gebissene werden dann lustigerweise auch noch zu Schafen. Grossartig. Die Kinder freuen sich über die fein gemachten Eingeweide und Körperteile, die die niedlichen Schafe den durchaus überrascht wirkenden Anwohnern entnehmen, respektive abbeissen. Der vermutlich beste und lustigste Zombiefilm mit Schafen seit… ähm… Sam Sheepdog And Ralf Wolf.
> Filmseite mit Trailer
Mitternacht durch. Zeit ins Bett zu gehen, meint Mutti. Doch die Kinder wollen noch nicht so richtig und bitten Papi, seine Filmkiste doch noch ein letztes Mal zu öffnen. Was der natürlich gerne tut und flugs Zombie Honeymoon hervorzaubert.
Zombie Honeymoon beschreibt die Geschichte eines jungen Paares, das sich nach der Hochzeit für ein paar Tage in einem Haus am Meer niederlässt um dort voller Tatendrang Zukunftspläne zu schmieden. Als Danny nach einer Surfsession von einem unerwartet aus dem Wasser auftauchenden (Ex-) Surfer attackiert und angespeit wird, bevor dieser verendet, nimmt die Story eine tragische Wendung. Danny mutiert allmählich selbst zum Zombie und wird zuerst vom Vegetarier zum Steakliebhaber, bevor die unbändige Lust auf Menschenfleisch überhand nimmt - nur von Tracy, seiner frisch angetrauten Ehefrau, kann er seine Finger (noch) lassen. Smart aufgebauter und von (eher Genre untypischen) präzis gezeichneten Charakteren und origineller Story lebender Horrorfilm, der es weder an Humor, Tragik, Spannung noch an solidem (Gore-) Handwerk mangeln lässt. Hut ab!
> Filmseite mit Trailer
So Kinder, jetzt aber ab ins Bett. In drei Stunden gehts zur Schule. Vati und Mutti wollen sich jetzt noch einen Film aus ihrer persönlichen Sammlung anschauen. Dazu dann das nächste Mal mehr.
5 Songs…
… mit denen sechs ich mitten in den heutigen Mittwoch abgefeuert wurde.
1. Radiohead : 15 Step (In Rainbows)
> Den heutigen Tag begonnen hab ich mit 15 Step von Radiohead, dessen knifflige Anfangstakte mich fast zum Auto rausgeschüttelt und das Greifen nach dem Zündschlüssel beinahe verunmöglicht haben. Zum Glück lassen die Jungs den Beat mit der Zeit in geordnetere Bahnen laufen und den Song zur Ohrenweide werden, was mir das Starten Motors dann doch noch ermöglichte. Grosser Song, grosses Album, grosse Band.
2. Just Jack : Koolaid (Overtones)
> Grosser Discoknaller, dieses Koolaid von Just Jack! Denk ich mir jedenfalls. Amüsanter Text und feiner oldschool Electro Boogie Beat. Ich fange unweigerlich an, einen Robodance zum Besten zu geben auf dem DFKNAC (Dancefloor Formerly Known As Cockpit) und tue lustig so, als würden meine Hände an einer Glasscheibe entlang wandern. Was sie eigentlich auch tun.
3. … And You Will Know Us By The Trail Of Dead : Stand In Silence (So Divided)
> So Divided ist ein Album, das keiner gepflegten Musiksammlung unentschuldigt fernbleiben darf. Das selbe gilt auch für den ganzen … And You Will Know Us By The Trail Of Dead Backcatalog. Es gibt nicht viele Bands, die sowohl in ihrem Bandnamen als auch in ihren Songs so viel Abwechslung bieten. Die ganze Rockgeschichte in a box und trotzdem hat man nie das Gefühl, einem gewaltsam und gegen seinen Willen erstellten Flickwerk zuzuhören. Ich mache hier nun eine kurze Pause, damit sie sich schnell alle AYWKUBTTOD Alben kaufen können.
4. Eels : Climbing To The Moon (Electro-shock Blues)
> Der Zufallsgenerator meint es heute ausgesprochen gut mit mir. Angenehm abwechselnd bis anhin und nun mit Eels’ Climbing To The Moon ein Song, der mich einerseits an das grossartige Konzert vom letzten Donnerstag zurückblicken lässt und mir andererseits einen wohligen Schauer über den Rücken huschen lässt. Wunderschönes Lied. Wunderschönes Lied! Beim Ausklingen beschleunige ich von den aktuellen rund 13 km/h (die mir grad unheimlich schnell erscheinen) wieder auf gut 90 und nehme nun auch das energische Hupen der Affen hinter mir wieder wahr.
5. Brand New : Degausser (The Devil And God Are Raging Inside Me)
> Hohooo! Wieder eine gute Wahl, Herr Random! Brand New haben mit ihrem The Devil And God Are Raging Inside Me ein wahres Meisterwerk geschaffen. Vielfältig, sensibel, hart und wunderschön. Ich leide mit, wenn der Jesse “… take me back to your bed, i love you so much that it hurts my head” schluchzt. Armer Kerli, der. Hat nicht viel zu lachen vermutlich.
6. Dropkick Murphys : Flannigan’s Ball (Meanest Of All Time)
> Beim weinend Einparkieren erwischen mich doch tatsächlich noch die Dropkick Murphys. Ich entscheide mich kurzerhand, nun doch nicht zur Arbeit zu gehen, sondern an den Flannigan’s Ball. Meine Tränen weichen einer Bierseeligkeit und Bock auf Wein, Weib und Gesang, denen mit Arbeit am Computer nicht beizukommen ist. Prost mit dem besten Dropkick Murphys Album seit Jahren!
Gutter Twins - Saturnalia (2008)
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Kaufen! Kaufen! Kaufen! Kaufen! Jetzt! Kaufen! Kaufen! Kaufen! Los! Kaufen! Besser wirds nicht!
God’s Children gibts hier grad noch schnell als Müsterchen.
Wie super? Total super!
Ich geh heute ans Eels Konzert, lalala wie schön, ich geh heute ans Eels Konzert, lalala und wer kein Ticket hat, der bleibt zuhause und muss weinen, hehehe. Aber Ihr Zuhausegebliebenen könnt beruhigt sein: Ich grüsse den Mark Everett von Euch und nehme ein Ohr voll für Euch.
Stattfinden tut das Spektakel - ich korrigiere mich: Jahrhunderspektakel - im Spirgarten und Tickets hätte es zum Beispiel beim Ticketcorner gegeben. Aber eben. Ist ausverkauft. Hab ich schon erwähnt, dass ich vor ein paar Monaten clever genug war, ein paar Tickets zu bestellen und heute deshalb nun da hingehe? Ah, ja. Hab ich schon erwähnt. Aber das kann man nicht genug betonen.
So etwas wie Trost (ja genau, hehehe.) könnt Ihr Euch auf MySpace/eels oder eelstheband.com holen. Übrigens: ich gehe heute Abend ans Konzert. Aber das hab ich, wenn’s mir recht ist, weiter oben bereits erwähnt und erzähle Euch dann morgen, wie super es war.
1 commentDanko Jones - Never Too Loud (2008)
Da dreht sich Danko’s brandneuer Silberling unterdessen nun doch schon zum dritten Mal und ohne Unterbruch in meinem Compactdiscabspielgerät drinnen. Auto-Reverse sei dank. Nachdem einen der Opener “Code Of The Road” umgehend wie bei Familie Jones zu Hause in der Stube fühlen lässt, machen es einem die nachfolgenden Songs nicht ganz so einfach. Nicht, dass die nicht eingängig daherkämen, nein. Aber unser Vorzeigekanadier kommt hardrocklastiger und harmloser daher und singt. Ja, singt. Und dies teilweise richtig hoch und nicht mal schlecht. Ich fühle mich mehr als je zuvor beim Hören einer Danko Jones Platte an AC/DC, Krokus, Accept (!) oder gar Cinderella (!!) erinnert. Teilweise schlägt gar der gute alte Bon Jovi (!!!) ein wenig durch, dünkt es mich.
Schlecht? Mitnichten. Aus irgendeinem Grund läuft Never Too Loud unterdessen zum vierten Mal in Folge. Das Gefährt macht trotz der anfänglichen Zweifel und Anfahrschwierigkeiten unterdessen richtig Spass, hat eine ganze Menge Rock’n'Roll im Handschuhfach und sorgt für mehr Adrenalinschübe, überfahrene rote Ampeln und Fussgänger und hemmungloseren Sex als alle… ja wer überhaupt? Wer ausser Danko bringt sowas dieser Tage noch fertig? Eben. Danko viel Mal für dieses Album.
Als hemmungslosen Hemmungslöser gibts hier jetzt noch den Opener gratis und franko ins Haus geliefert.