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Archive for the '6 von 5 Sternen' Category

Zombie Strippers (2008)

Zombie StrippersNachdem uns mit Zombies! Zombies! Zombies! in Kürze der beste Film aller Zeiten auf DVD beglücken wird, wird schon bald ein weiterer bester Film aller Zeiten unserer Herzen erwärmen, respektive für Hitze in der Hose sorgen: Zombie Strippers nämlich.
Zombie Strippers geht (was ich eigentlich für unmöglich gehalten hätte) noch einen Schritt weiter als Zombies! Zombies! Zombies! und dürfte somit näher an den perfekten Film heranreichen, als dies je ein Film zuvor getan hat: Zombie Strippers hat nämlich nebst Zombies, Stripperinnen und Motorsägen auch noch - und jetzt halten Sie sich fest - Jenna Jameson zu bieten!
Hier gibts den Trailer: GENAU HIER

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Tu mamá es también - Lust for Life (2001)

ytumamatambien.jpgIn Mexico ist “Tu mamá es también” von Null auf 100 zum erfolgreichtsten Film aller Zeiten mutiert als er 2001 dort in den Filmpalästen umgespult wurde. Warum das so ist wissen Sie sobald Sie den ersten grösseren Coup von Alfonso Cuarón gesehen haben. Später brilliert der gebürtige mexikanische Regisseur und Produzent dann mit “Children of Men” und  “Harry Potter and the Prisoner of Azkaban” wieder im Kino, von “Paris, je t’aime” ganz zu schweigen. Spätestens jetzt dürfte Ihnen bereits klar sein in welcher Liga dieser mit sehr geringem Aufwand gedrehten Freudenbringer einzuordnen ist. Wurde zum Beispiel nur mit original Licht gedreht und die lokalen Traumziele Mexikos als Kulisse verwendet. Wer in Mexico war, kennt zu 99% “Puerto Escondido”, “Huatulco” und natürlich “Mexico City” selber… na? noch Fragen?

Zur Story: Tenoch und Julio sind zwei Teenager in der Blüte ihres Lebens. Frauen und Ihre Freundinnen sind alles was sie im Kopf haben. Das zeigt der Film dann auch grad in der ersten Einstellung - Seien Sie gespannt. Zusammen teilen Sie - so glauben Sie - jedes Gehemnis. Sogar um die Wette zu onanieren ist kein Tabu. . Als die beiden dann die elf Jahre ältere Ana kennen lernen ist um die Treue zu ihren Freundinnen geschehen und bald finden die beiden sich wieder auf einem Roadtrip zusammen mit ihr. Ana versucht noch über die Trennung ihrer Beziehung weg zu kommen und benuzt die Jungs als Ablenkung. Es ist eine Frage der Zeit bis Sie mit dem ersten in der Kiste landet,  dann mit dem anderen,  dann mit beiden, dann… ist es plötzlich nicht mehr so Lustig - das Leben schlägt zu.

Auf humorvolle Art und Weise baut der Film vielleicht etwas zu massiv auf nakte Tatsachen - ständig ist jemand am “Schiffen”, baden Leute nackt und auch dreckige Konversationen fehlen nicht - ”American Pie” lässt Grüssen. Schon bald lässt einem aber die Off-Voice mehr über die Charakteren Wissen und immer wieder eckt der Film auch an aktuellen Problemen in Mexico an. Durchaus als nicht nur ein Schnäbi-Klamauk à la USA sondern “Lust for Life” in allen Belangen also. Schöne Bilder, schlauer Inhalt, amüsante Szenen und ein überraschendes Ende, was wollen Sie mehr! Den Trip wünscht sich jeder irgendwann… holen Sie das jetzt nach!
Link zum Trailer gibs HIER. Bei Exila gäbs den 105 Minüter HIER.

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Life Of Agony - Ugly (1995)

Als Life Of Agony 1993 ihr Debut River Runs Red auf die gepflegte und frisch geföhnte Heavy Metal Fraktion losliessen, war sich sich diese alles andere als einig darüber, ob man das Werk anspucken oder denn als Offenbarung feiern soll. Da war zu viel Hardcore und Melodie drin, um es einfach so hinzunehmen. Und wo zum Teufel blieben die für den Metal dieser Zeit so charakteristischen zackig gespielten Soli? War Gitarrist Joey Z. unfähig? So dachte zumindest die eher engstirnige Metalgemeinde. Diejenigen, die ein wenig toleranter durch die Welt aus Metall marschierten, waren fasziniert vom unglaublichen Stimmspektrum, das der kleine Mann Keith Caputo an den Tag legte und hingerissen von den überraschenden Tempiwechseln und alles niedermähenden Riffs, die Keith’s Musikanten aus ihren kurzen Ärmeln zauberten. River Runs Red kam als Konzeptalbum daher und befasst sich mit dem Selbstmord eines jungen Burschen, der mit den Problemen, die die Umwelt ihm aufbürdet, nicht mehr klar kommt.
UglyNur: es kam noch besser. Der Nachfolger von River Runs Red nannte sich kurz und bündig Ugly und war alles ausser dem, was einem der Titel suggerieren wollte. Die Härte und das zum Teil ein wenig konstruiert wirkende Songwriting des Erstlings wichen kompakteren und ausgeklügelteren Songs, die den Zuhörer mit unglaublichen und wohlige Hühnerhaut erzeugenden Melodien versorgte und noch immer vesorgt. Ach ja, die Texte handelten weiterhin nicht von Tauchferien auf den Malediven oder Mädchen in kurzen Röckchen. Ugly hat über die Jahre keinen Millimeter seiner Klasse eingebüsst und gehört weiterhin zu den absoluten Lieblingen eines jeden Musikliebhabers. Dies sage ich nicht nur einfach so, nein, das IST so.
Soul Searching Sun 1997), den Nachfolger von Ugly, kann man im Übrigen ebenfalls mit ganz reinem Gewissen ins Plattenregal stellen. Keith Caputo verliess nach den Aufnahmen dazu die Band und nahm ein paar Alben auf, die aus meiner Sicht ebenfalls viel mehr Anerkennung verdient hätten, als sie es effektiv haben. 2003 haben sich die Jungs wieder gefunden und 2005 ihr grossartiges Comeback Broken Valley veröffentlicht. Die Zeit, in der Whitfield Crane (Ex-Ugly Kid Joe) bei Life Of Agony ins Mikro spuckte, kann getrost als verloren und unwichtig betrachtet werden.

Und: Am 13. Juli 2008 spielen Life Of Agony in der Schüür in Luzern. Anscheinend. Gemäss Free&Virgin (nach Life Of Agony suchen da im Suchfeld) jedenfalls. Hingehen!

Dazu: Im April kommt Keith Caputos neues Album A Fondness For Hometown Scars in die Läden. Man darf durchaus Grosses erwarten und hofft, nicht enttäuscht zu werden. Mehr dazu dann an dieser Stelle, wenn die Zeit reif dafür ist.

Zusätzlich: Offizielle Webseite von Life Of Agony.

Des Weiteren: Hier noch schnell zwei Zückerli ab Ugly. Let’s Pretend und Fears nämlich. Zwei der zwölf besten Songs auf dem Album.

Let’s Pretend

Fears

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Was kochen ???

kochen.jpgJetzt sind ja dann bald Ostertage, man hat frei, das Wetter - naja - und Hunger gibts sicher auch. Was kochen? Fragen Sie? Gute Tipps rund ums kochen gibts hier bei: www.waskochen.ch.
Das faszinierende an der Seite ist dass Sie zum einen ein Grossaufgebot an originellen Kochrezepten - ebenfalls originell angepriesen - finden und Ihr persönliches Lieblingsmenü auch grad anmelden können. Dann kommt dann ein VJ vorbei mit der Videocam, filmt Sie beim kochen und postet dies anschliessend für die Welt im Internet…. Werden Sie jetzt zum Starkoch, daheim in Ihrer trauten Umgebung. Hungerrrrrr…. 

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Black Snake Moan (2006)

black-snake-poster.jpgChristina Ricci bring das Zelluloid zum brodeln”. Das ist es, was hinten auf der DVD-Hülle steht. Schauen Sie dazu noch das Poster des Stücks an und sie wissen warum ich zugegriffen habe bei Exlibris. Da hat Regisseur und Drehbuchautor Craig Brewer wohl ja eine Knalleridee für eine Story gehabt. Halbnakige Rakete an Kette beim alten Farmer ans Heizungsrohr gefesselt. Wow, was für ein Epos dachte ich mir und schob die scheibe in den Player… ist ja wirklich ein heisses Eisen, die Ricci - und Sämi L. Jackson und Timberlake sind ebenfalls hoch in meiner Favoritenliste… Chips, M&m’s und Sinalco parat… “Everything ist hotter down south” - Play!

Genau so wie gedacht geht’s dann auch gleich los… erste Szene - Rae (Ricci) und Ronnie (Timberlake) am poppen. Dazu Blues… und bereits rennt die 28 jährige auch schon im knappen Höselchen duch die Leinwand… Jahaaaa, Volltreffer! - Dachte ich, glauben Sie…! Weit gefehlt, weiss ich jetzt.
Zwar bekommt die Story (und auch der Betrachter) durch die Idee mit viel Haut und Ketten recht Schärfe, der Film ist aber alles andere als billiges Nakedeikino. Stellt sich doch dann heraus dass Rae eben recht unbeholfen überall ausgenutzt wird und der Lazarus (Sämi L. Jackson) als alter, gläubiger Farmer diese wieder auf den rechten Weg bringen will. Lazarus selber steckte ebenfalls grad in einer Lebenskriese und Rae’s Freund Ronnie fehlts auch an Vollkommenheit. Mit unkonventionellen Mitteln zeigt dann der ehemalige Blues-Meister den beiden Teenies dass es eben vorallem etwas braucht im Leben…. “i’ve got the blues - you’ve got the love” (der ist von mir, ha!).

Das Zusammenspiel von Haut, Blues, Lebensweisheit und Ketten ist perfekt. Der Film bietet jedem etwas und Fans von Schwarzen Südstaatenblues werden heulen vor Glück. Samuel L. Jackson, Ricci und Timberlake laufen in Höchstform und Craig Brewer insziniert seine Geschichte mit viel Aufwand. Die halbe Süd-USA ist am Soundtrack beteiligt und Jackson selber kann seit da auch Gitarre spielen. Brewer selber legt bei seinen Filmen immer wieder viel Wert auf die Musik. Mit “Hustle & Flow” (2005) gelang im bereits eine Hommage an die Rap-Musik. Mit “Black Snake Moan” gibts nun Blues und im “Making of” kündet er bereits den nächsten Film an… irgend etwas mit Country dann. Freuen wir uns!

Black Snake Moan” war in der Schweiz nie im Kino und ist seit Februar als DVD im Handel. Da ist dem Kinobetreiber oder dem Verleiher aber einiges an Kinoeintritten duch die Lappen gesegelt… schade halt. Holen Sie das nach daheim auf dem Sofa, es lohnt sich. 
Trailer zum Film

Titelkultsong “Black Snake Moan” performed by Samuel L. Jackson

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Rest now weary head you will get well soon…Garantiert

Es war so um Weihnachten rum, im letzten Jahr, als mir ein gewisser Konstantin Gropper auf Amazon in einem Video in bester Predigermanier garantierte, dass sich mein Leben zum Guten wenden werde, wenn ich jetzt sein neues Album bestelle. Das hab ich als gutgläubiger Amazon Christ natürlich sofort gemacht, musste aber dann drei harte Wochen warten, bis dieses Allerweltsheilmittel in meinem Briefkasten lag. Aber ich hab gar nichts bereut. Nach einem Intensivtest von fast 2 Monaten Dauerrotation, muss ich dem Herrn Gropper dem Kopf von “Get Well Soon” halt einfach Recht geben.”Rest now weary head you will get well soon” der Titel ist Programm. Nur etwas Geduld, lausche den wunderbaren Klängen des Albums und alles wird gut.
Dieses Album ist ein Meisterwerk, abwechslungsreich, sehr schön instrumentiert (es hat sogar Bläser drauf, die mag ich sonst überhaupt nicht). Manchmal melanchonisch (Hallo Herr Cave), dann einfach nur wunderschön. Musik für jede Lebenslage. Für mich bisher das Highlight 2008. Strong Buy.

Als Müsterli gibts hier das Video zu “Christmas in Adventure Parks” mit meiner Lieblingstextzeile: “In Alaska there’s no refrigerator needed, its always cold and cold and cold”.

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Gutter Twins - Saturnalia (2008)

Gutter Twins
Kaufen! Kaufen! Kaufen! Kaufen! Jetzt! Kaufen! Kaufen! Kaufen! Los! Kaufen! Besser wirds nicht!

God’s Children gibts hier grad noch schnell als Müsterchen.

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The Devil, You + Me - Weihnachten im Mai

Verdammt, es ist passiert. Ein unspektakulär daherkommendes Mail reisst mich aus meiner Schneelethargie. Nachdem der Webi heute schon mit einigen fantasievollen Konzertdaten für Aufregung gesorgt hat, bin ich nun aber richtig aufgeregt. Eine der besten Bands der Welt hat vor einigen Minuten angekündigt, dass Ihr neues Album “The Devil, You + Me” heisst und im Mai erscheinen wird. Bei dieser Band handelt es sich um die göttlichen Notwist. Im Jahr 2002 ist das letzte und grossartige Studioalbum “Neon Golden” erschienen und seit daher war abgesehen von ein paar interessanten Nebenprojekten (13 & God, Lali Puna) Ruhe. Exklusiv haben wir auch schon ein erstes Stücklein, das auf der neuen Scheibe sein wird. Strong Buy!
The Notwist - Good Lies

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Corrosion Of Conformity - Deliverance (1994)

COC_DeliveranceWer sich heutzutage Deliverance (mal wieder) anhört, fragt sich, ob die letzten 14 Jahre überhaupt stattgefunden haben. Zeitlos wirken Arrangements, Texte und Produktion, und wenn Pepper Keenan einem offenbart, dass man ein “Broken Maaan… In A Broken Laaand…” ist, dann kauft man ihm das heute genau so ab wie anno 1994.

C.O.C starteten anfangs der Achziger als Hardcore Band in North Carolina, fanden ihren unverkennbaren Stil jedoch - nach diversen Besetzungswechseln - erst 1991 mit ihrem nicht minder empfehlenswerten Album Blind. Der Höhepunkt ihres kreativen Schaffens stellt für mich aber Deliverance dar. Nach Luftgitarre verlangende Kracher wie “Heaven’s Not Overflowing” geben rein instrumentalen und ruhigen Leckerbissen wie “Without Wings” und vor Energie strotzeden Midtempo Krachern (”Seven Days”) die Klinke in die Hand. Eine Klinke, die während gut fünfzig unheimlich abwechslungsreichen Minuten zwischen metalschweissnass und southernrockstaubtrocken so ziemlich jedes erdenkliche eine Oberflächenbeschaffenheit beschreibende Adjektiv für sich in Anspruch nimmt.

COC_BlindCorrosion of Conformity haben es unverständlicherweise nie über den Status eines Insidertipps herausgebracht. Warum ein Album wie Deliverance beim Küren von unumgänglichen Klassikern der Neunziger häufig vor die Türe geschickt wird, ist mir schleierhaft. Der letzte Song auf Deliverance heisst bezeichnenderweise “Pearls Before Swine”. Als hätten sie es geahnt.

Als Zückerchen und Kaufanreiz gibts jetzt noch “Seven Days” und “Broken Man” von Deliverance und “Dance Of The Dead” und “Vote With A Bullet” seitens Blind auf die Fresse. Und zwar in genau dieser Reihenfolge.

Seven Days

Broken Man

Dance Of The Dead

Vote With A Bullet

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Zombies! Zombies! Zombies!

zombieszombieszombiesDass es sich beim hoffentlich bald auf DVD erscheinenden Zombies! Zombies! Zombies! nur um den besten Film aller Zeiten handeln kann, dürfte wohl allen hier Anwesenden spätestens nach dem Sichten des Trailers klar sein. Die Kombination aus Zombies, Stripperinnen und Motorsägen dürfte nicht mehr zu überbieten sein. Höchstens noch durch Zombies, Pornostars und Motorsägen.
Ich halte Sie auf dem Laufenden. Unterdessen können Sie sich ja den Trailer ein paar hundert Mal ansehen. HIER nämlich.

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