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Archive for the 'Empfehlung' Category

Eidgenössische Doktorspiele - Tag und Nacht

tn_tv.jpgBis jetz gehört der Montag abend bei mir eigentlich dem SF2. Herr Dokotor Rüppel-House und die liebe Grace zusammen mit Man in Trees sind als einigermassen interessierter Film und Fersehgucker meines Erachtens Pflicht. Das Format passt vor allem dem jungen Publikum und die haben Montag abend ja sowieso nix zu tun… prima. SF doppelt jetzt aber nach…

Seit April 2008 wird “Tag und Nacht” produziert. Ab jetzt gibts also Diagnosen im Züritüütsch - und letzten Freitag flimmerte die erste Folge auch bei mir über die Glotze.
Ort des Geschehens: Grosser Bahnhof in grosser Stadt - Permanete “Walk in”-Praxis. “Permanence” im Fachjargon genannt - unverwechselbar im HB Züri, übrigens.
Die anwesenden Charakteren sind gut besetzt und einige neue Gesichter am schweizer Bildschirmhimmel tun mir grad zu Beginn in der Seele gut. Ebenfalls ein Daumenhoch meinte ich den Bildern zu geben welche für schweizer Fernsehkunst einen ungewohnten Kinotouch ans Bildschirmlicht legen. Tönen tut’s leider noch nicht wie’s sött und Kati Winters Titelsong mag den eingekauften Ohrwürmern beim besten Willen nicht stand halten - Schade das.
Die Geschichte hat was sie muss - Tragik, Witz, Liebe, Connys Beine viel hin und her. Nichts neues für uns Montags-Gucker aber doch genug Fleisch am Knochen um mich am nächsen Freitag erneut an die Kiste zu binden - in der Hoffnung die Serie findet nicht nur im Studio statt - den Verdacht habe ich nach der ersten Folge nämmlich…

Schnelle, frische Schnitte und viel Handlung zielen unverwechselbar auf jüngeres Publikum. Ob das allerdings jeweils am Freitag Abend um 2100 Uhr SF guckt glaub ich nicht. Für die gestandneren Schokoladenfabrik-Seriengucker wird der Erzählstil sehr gewöhnungsbedürftig sein… Ob die Serie so also Stand halten wird, soll nicht nach einer ersten Folge beurteilt werden - einfach wirds aber sicher nicht ohne klare Linie!

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Alte Lieben rosten - definitv!

logoautofriedhof.pngIm Gürbental oberhalb Thun und Belp liegt Kaufdorf. Ein kleines Dorf in dem das Restaurant Bahnhof das Zentrum des Begegnens und die Welt komplett in Ordnung zu sein scheint. Im Bahnhöfli ist es das auch…. Vis à vis dann grad weniger zur Zeit. Dort befindet sich die Autoverwertung Messerli - oder zumindest Büro und Beratung. Die Firma Messerli hat - um es etwas treffend zu formulieren - ein paar Leichen im Wald….

Seit 1933 bewirtschaftet die Firma Messerli am Dorfrand einen Autoabbruch. chetelat-valerie_317198_b0400.jpgGesetz und Behörden haben dies aber in alt bewährtem Rahmen ja schon länger verboten und darum wurde die Verwertung dann in den 70igern still gelegt… aber nicht geräumt. Herzblut, Sammlergeist, alte Lieben, Zeitnot und lästige Kunden haben die Firma dazu bewogen den Autofriedhof nicht weiter zu pflegen und liessen ihn bewusst vergessen.
Können Sie sich nun vorstellen wie es da jetzt aussieht? Kombinieren wir ein wenig: Autos ab 1930 bis 1970, viele Wohlhabende aus den 50igern die Amis fuhren, Franzosen und Italiener dominierten, dreissig Jahre Natur die das sagen hatte… Klingelts?

In Kaufdorf entstand so ein einzigartiges Zeitdokument vergangener Tage - mehr als 500 Wagen - Cevrolet, Dodge, Ford, Porsche, Citroen, VW, BMW, Mercedes…. was sie wollen stehen unberührt da - Reihe in Reihe Perlen. Die Natur beginnt das Spiel zu gewinnen - verschlingt Blech und Chrom - Bäume wachsen durch Motoren - eine mulmig ruhige Atmosphäre herrscht - wie auf einem Friedhof. Nur Vögel singen….
Bis zum heutigen Tag war dieses Wäldchen nicht öffentlich was sich aber nun ab dem 31.5.08 ändert. Über den Sommer können Sie im Rahmen einer Kunstausstellung den Autofriedhof bestaunen und das Bahnhöfli nimmt es Ihnen sicher nicht übel wenn Sie später zum schwärmen noch auf ein Bierchen vorbei kommen…
Einziger Wehrmutstropfen - die Firma Messerli wird im März ‘09 den Acker räumen müssen wenn kein Wunder mehr passiert - typisch Schweizerisch wieder mal meinen wir von Medienmassaker… typisch! Vermutich wird wohl mehr Umweltbelastung beim Räumen generiert als momentan - dreissig Jahre nach dem letzten Öltropfen!

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Fegefeuer und andere (un)schöne Sachen

Blackmail - Tempo TempoEinen kleinen Surftipp aufs Wochenende hin (und glauben Sie mir: Am besten fangen Sie Ihr Wochenende jetzt grad an, weil davon loskommen tun Sie nicht mehr. Und genug Inhalt, um ein fünftägiges Wochenende oder gar ein ganzes Leben im Nu vergehen zu lassen, bietet Ihnen folgender Tip sowieso.) habe ich Ihnen hier noch schnell: Die Seiten der Zeugen der Wahrheit nämlich. Auf diesen Seiten finden Sie so interessante und lebensnotwendige Informationen wie Allgemeines über das Fegefeuer, ein paar hilfreiche Tips Über die Hölle, eine kurze Zusammenfassung über die Verdammung oder ein paar stichhaltige Beweise dafür, dass die Reformierten sowieso komplett falsch liegen und einem Irrglauben nachrennen. Das Sie, falls Sie homosexuell sind oder Sex ausserhalb der Ehe praktizieren, die ewige Verdammnis erwartet, brauche ich hier wohl nicht extra zu erwähnen. Dinge, die Ihnen das tägliche Leben erleichtern also. Denken Sie an die Worte der Zeugen der Wahrheit, wenn Sie die neue Blackmail (Tempo Tempo) in den Händen halten - da MUSS der Teufel seine Finger im Spiel gehabt haben! (Unter uns gesagt: Tempo Tempo ist, wie alle Blackmail Alben, der Hammer. Ich darf mir dieses Meisterwerk aber nur anhören, weil ich täglich 100 Rosenkränze bete und mir jeden Morgen vor dem Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde lang den leidenden Jesus anschaue und mich dabei selber geissle.)

Hier grad noch schnell False Medication, der Opener von Tempo Tempo. Und dran denken: Busse tun nach dem Anhören!

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Shrooms (2006)

shrooms.jpgLeider nie im Kino aber frisch mit Blut getränkt im DVD-Shop gibts Shrooms jetzt. Bereits im 2006 gezimmert kommt, warum auch immer, der Schauder erst jetzt in die Regale… Danke liebe Filmverleiher, danke, für’s lange warten.
Das “original, sexiest and best men’s magazine” - “Loaded” schreibt zu dem Streifen: “It’s one hell of a Trip”… und “one hell of a Trip hatte ich beim gucken, zweifels ohne.

Schlussendlich ist’s nix Neues, paar eher leichtgläubige Jugendliche kommen nach Irland und wollen sich im Wald mit Pilzelchen die Kappe zu hauen… und tun sie. Tara (Lindsey Haun - dürfte man(n) aus “Melrose Place” kennen) nimmt die falschen und kann ab sofort die Zukunft sehen… sprich sie weiss immer was passiert und isch komplett durch… die anderen erzählen sich noch eine Räubergeschichte die wahr ist, bekommen dann Schiss und die Killer-Party nimmt seinen Lauf… Der Schwarze Bruder ist ja noch im Wald… hohohoho….. und Ernie und Bearnie auch.

Falls Sie Pilze, Drogen, Blut und gute Spannung lieben ist das was für Sie. Recht geil umgesetzt fesselt er sofort und die Zeit verrinnt im Fluge… Die weitgehend unbekannten Darsteller und Produzenten sind aus Nebenrollen wie “Dukes of Hazzard”, “Ganges of New York”, usw… bekannt und geben alles. Qualitativ einwandfrei umgesetzt der Waldspielfilm - aber halt nix unbekanntes, auch das überraschende Ende nicht, leider… Blairwitch und co. lässt grüssen…

Link zum Film mit glattem PacMan - Verarschungsgame “Shroommuncher” gibts wo? HIER, natürlich.

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Johnossi, The Kills und Pete Philly And The Perquisite

Drei ganz feine Alben möchte der Herr Weber Euch heute ins Osternestchen legen. Nicht alle drei ganz neu, aber doch so neu, dass man alle drei Alben bereits schon auf Music Cassette finden kann.

Anfangen möchte ich mit Johnossi’s All They Ever Wanted. Die ist definitiv so richtig neu. Letzte Woche rausgekommen nämlich. Auch ist die so neu, dass ich noch kein abschliessendes Urteil abzugeben vermag, respektive mich noch nicht über allfällige Langzeitschäden auslassen kann. Wer jedoch das nach ihnen selbst benannte Debut (2005) der zwei schwedischen Jungs gehört und lieben gelernt hat, zweifelt keine Sekunde an der Nachhaltigkeit und Beständigkeit der Songs. Was man sagen kann: Das Ding kommt grundsätzlich in rockigerem und schnellerem Gewand daher als der Vorgänger. Gut so. Als Müsterchen gibts den Opener 18 Karat Gold vor den Latz.

Weiter gehts mit Midnight Boom (2008) von The Kills. Ein gewisser The Kills Hype ist bestimmt nicht zu leugnen, was einerseits gut fürs Portemonnaie der Band ist (die Verkäufe der bisherigen EPs und LPs hielt sich trotz guter Kritiken in sehr bescheidenem Rahmen), andererseits aber auch den einen oder anderen Ich-höre-aus-Prinzip-nur-Musik-die-sonst-niemand-hört-auch-wenn-sie-Scheisse-ist Clown abschrecken dürfte - was wiederum absolut Wurst ist. Hype hin oder her: Midnight Boom erweist dem Minimalismus alle Ehre und macht ganz viel Spass. Als Müsterchen gibts auch hier den Opener, der aber lustigerweise nicht 18 Karat Gold heisst wie bei Johnossi, sondern U.R.A Fever.

Den Schlusspunkt setzen noch schnell der Pete Philly And The Perquisite und ihr Mistery Repeats (2007). Gute Hiphop Acts kann man (oder ich jedenfalls) an relativ wenigen Extremitäten abzählen. Zur guten Gesellschaft von The Roots, Gangstarr, Pharcyde und Konsorten gesellen sich nun auch Pete Philly And The Perquisite. Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich ihre früheren Werke nicht kenne, dies jedoch auf jeden Fall nachholen werden. So smarte Texte, so viel Flow in den Rhymes, so geschmackvoll ausgewählte Samples aus Jazz und Klassik und Beats, die jeden müden Arsch munter machen haben haben wir schon lange nicht mehr gehört. Hut ab, Tanzschuhe an! Hier der Titeltrack Mystery Repeats.

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Familien DVD Abend oder Triple Zombie Treat

Mittwoch Abend. 21 Uhr. Kurz nach dem Nachtessen. Vati beschliesst, seiner Familie einen lustigen DVD Abend zu bescheren. Doch was für Filme soll er seinen Liebsten vorführen? Die Kinder, drei, fünf und acht Jahre alt, wollen Zombies. Gute Idee, findet Vati. Also der gute alte Dawn Of The Dead ? Oder lieber was asiatisches? Stacy? Tokyo Zombie? “Die sind natürlich alle richtig gut”, denkt sich das fürsorgliche Familienoberhaupt, “aber erfasst der 3 jährige Max die latenten gesellschaftskritischen Seitenhiebe? Oder ist er doch noch ein Jahr zu jung dafür? Perlen vor die Säue?”. Zum Glück hat Vati aber vorgesorgt und nennt nebst einer hochstehenden Zombie- und einer gepflegten Pornosammlung auch noch ein paar Familienfilme sein eigen. So trifft man sich nun, nachdem Mutti den Abwasch erledigt hat, voller Vorfreude vor der Grossleinwand in der Stube.

FidoDen Auftakt macht Fido. Mit Fido kann sich auch Vati anfreunden: Irgendwann in den Siebzigern hat jede Familie, die etwas auf sich hält, einen Zombie als Haushaltshilfe. Die Untoten werden mit Hilfe von elektronischen Halskrausen von ihrem Appetit auf Menschenfleisch abgehalten, was genau solange gut geht, wie die eben erwähnten Halskrausen auch tatsächlich funktionieren. Gelungene Situationskomik, gemässigte Gore- und Splattereffekte, eine gelungene Story und herrlich überzeichnete und unglaublich farbenfrohe Szenarien machen Fido zum durchaus sehenswerten Zombieklamauk, der aber zu keinem Zeitpunkt an den Genre Meilenstein Shaun Of The Dead heranreicht.
> Filmseite mit Trailer

Die Kinder sind begeistert und überreden Daddy mühelos, noch einen zweiten Streifen zum Besten zu geben, da zwei Drittel von ihnen ja eh noch nicht zur Schule müssten und deshalb am Donnerstag so lange schlafen könnten, wie sie möchten und der Älteste auch erst um 8 Uhr im Schulzimmer anzutraben hätte. Die Hausaufgaben seien im Übrigen auch schon beinahe unter Dach und Fach.

Black SheepVati entscheidet sich für Black Sheep aus Neuseeland. Eine gute Wahl! Ein geldgieriger Farmer und eine verrückte Wissenschaftlerin kreuzen menschliches Erbgut mit dem von Schafen, um sowas wie eine Superschafrasse zu züchten. Welch Überraschung: Die Schafe, deren Charakterzüge man ohne schlechtes Gewissen als durchaus bösartig bezeichnen könnte, finden ihren Weg aus dem Labor in die Freiheit und zerfleischen, was immer ihnen vor das in flauschige Wolle eingerahmte Gebiss kommt. Gebissene werden dann lustigerweise auch noch zu Schafen. Grossartig. Die Kinder freuen sich über die fein gemachten Eingeweide und Körperteile, die die niedlichen Schafe den durchaus überrascht wirkenden Anwohnern entnehmen, respektive abbeissen. Der vermutlich beste und lustigste Zombiefilm mit Schafen seit… ähm… Sam Sheepdog And Ralf Wolf.
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Mitternacht durch. Zeit ins Bett zu gehen, meint Mutti. Doch die Kinder wollen noch nicht so richtig und bitten Papi, seine Filmkiste doch noch ein letztes Mal zu öffnen. Was der natürlich gerne tut und flugs Zombie Honeymoon hervorzaubert.

Zombie HoneymoonZombie Honeymoon beschreibt die Geschichte eines jungen Paares, das sich nach der Hochzeit für ein paar Tage in einem Haus am Meer niederlässt um dort voller Tatendrang Zukunftspläne zu schmieden. Als Danny nach einer Surfsession von einem unerwartet aus dem Wasser auftauchenden (Ex-) Surfer attackiert und angespeit wird, bevor dieser verendet, nimmt die Story eine tragische Wendung. Danny mutiert allmählich selbst zum Zombie und wird zuerst vom Vegetarier zum Steakliebhaber, bevor die unbändige Lust auf Menschenfleisch überhand nimmt - nur von Tracy, seiner frisch angetrauten Ehefrau, kann er seine Finger (noch) lassen. Smart aufgebauter und von (eher Genre untypischen) präzis gezeichneten Charakteren und origineller Story lebender Horrorfilm, der es weder an Humor, Tragik, Spannung noch an solidem (Gore-) Handwerk mangeln lässt. Hut ab!
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So Kinder, jetzt aber ab ins Bett. In drei Stunden gehts zur Schule. Vati und Mutti wollen sich jetzt noch einen Film aus ihrer persönlichen Sammlung anschauen. Dazu dann das nächste Mal mehr.

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Beldona - Fashionnight 2008

plogl.gifGestern hatte ja noch eine Geburtstag in Tzüri. Gefeiert wurde darum in der Maag-Eventhall mit vollem Programm und was zum gucken gabs auch noch…
Wer? Fragen Sie? Beldona. Jawoll, Bikinis, Höselchens und Büstenhalter par Excelence - Made in Switzerland.
MmM war für Sie dort wiederum verdeckt aktiv und schaute für sie objektiv die Drunter-Mode an, und die, die die Mode trugen auch grad noch.beldona1.jpg
Zuerst gabs paar Badekleider - Farbig, knapp, heiss und qualitativ anscheinend gut, meinte die Melanie Winiger bereits im Voraus.
Auch die Lingerie hatte es recht in sich, vorallem bei den ganz knappen könnt man meinen die sind mehr drinnen als dran. Die Strittmatter Nadine, dem Yakin seine Anja und paar ältere Missen haben recht eine gute Figur gemacht zur rasanten Musik. Die Schweizer Servilaprominenz wahr eigentlich bis auf Beni Turnheer (den hatte ich wirklich nirgends gesehen) komplett aufmarschiert. Sogar die Fielding lächelte in der Gegend herum.

Als Frau dürfen Sie sich sicher auch im Nullacht wieder auf Top Ware von Beldona freuen, als Mann ja sowieso. Typische Win-Win Situation wie sie im Lehrbuch bei “Verhandlung” gefunden werden kann also. MmM hatte am meisten Freude an dem Österreichischen Gastmodell Melanie Scheriau die als Symbol für vereinigte EM-Länder ebenfalls recht offenherzig anwesend war.
Zum Schluss gabs noch ein Konzert von irgend einer Unbekannten Göre und ein Höselchen zum mitnehmen für die Gäste. Lohnt sich also schon nur wegen dem Geschenk, so ein Beldona-Fashion Abend, wenn man denn rein kommt.
Paar Bildlis für die Draussenbleiber gibs HIER und HIER.

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Danko Jones - Never Too Loud (2008)

dankojones_nevertooloudDa dreht sich Danko’s brandneuer Silberling unterdessen nun doch schon zum dritten Mal und ohne Unterbruch in meinem Compactdiscabspielgerät drinnen. Auto-Reverse sei dank. Nachdem einen der Opener “Code Of The Road” umgehend wie bei Familie Jones zu Hause in der Stube fühlen lässt, machen es einem die nachfolgenden Songs nicht ganz so einfach. Nicht, dass die nicht eingängig daherkämen, nein. Aber unser Vorzeigekanadier kommt hardrocklastiger und harmloser daher und singt. Ja, singt. Und dies teilweise richtig hoch und nicht mal schlecht. Ich fühle mich mehr als je zuvor beim Hören einer Danko Jones Platte an AC/DC, Krokus, Accept (!) oder gar Cinderella (!!) erinnert. Teilweise schlägt gar der gute alte Bon Jovi (!!!) ein wenig durch, dünkt es mich.
Schlecht? Mitnichten. Aus irgendeinem Grund läuft Never Too Loud unterdessen zum vierten Mal in Folge. Das Gefährt macht trotz der anfänglichen Zweifel und Anfahrschwierigkeiten unterdessen richtig Spass, hat eine ganze Menge Rock’n'Roll im Handschuhfach und sorgt für mehr Adrenalinschübe, überfahrene rote Ampeln und Fussgänger und hemmungloseren Sex als alle… ja wer überhaupt? Wer ausser Danko bringt sowas dieser Tage noch fertig? Eben. Danko viel Mal für dieses Album.
Als hemmungslosen Hemmungslöser gibts hier jetzt noch den Opener gratis und franko ins Haus geliefert.

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No Country for old Men (2007)

poster-old-man.jpg“Kopf oder Zahl - sagen Sie’s einfach, Friend-O”… das ist was der arme Tankstellenwärter sich in seinem eigenen Laden anhören muss. Dass er da grad mit seinem eigenen Leben spielt scheint er zu ahnen… Wir wissen es. Kann ja bei einem Coen-Brothers-Movie auch gar nicht anderst sein.
Der akutelle Streifen der beiden, “No Country for old Men”, lief neulich grad an und hat in der selben Zeit auch grad vier Oskis abgesahnt. Dabei haben die Herren Coen nicht mal die Story selber gebastelt, Nein, Nein, Nein. Das wahr nämmlich der Conmac McCarthy, immerhin Pulitzerpreisträger und Schriftsteller seines Zeichens. Das gleichnamige Buch von dem (vom Film und vom McCarthy) kommt Anfang Mai in die Regale und heisst: … na? erraten Sie’s? “Kein Land für alte Männer”…. tja sowas!

Llewelyn Moss trampelt beim jägern über paar Leichen und Geld. Viel Geld. Jemand will’ s zurück. Die sagen das dem Anton Chigurh. Schade für Moss. Denn der Anton ist nämmlich ein sauprofessioneller Killer der die Kohle für sich will. Ed Tom Bell ist der alte Scheriff der eigentlich lieber nix mit dem Fall zu tun haben will und aber doch ab und zu ran muss. Moss sagt schon bald zu seiner Frau die fragt was geht: “Ich mach was total bescheuertes, aber ich tu’s trotzdem!”. Schade für Moss. Auch Anton kriegt paar Beulen. Dem Scheriff geht’s eigentlich immer gut. Film fertig.

Ganz klar hat Javier Bardem als “Anton” den Oski für den besten Nebendarsteller verdient. Saugut wie der Türen und Hirnis mit dem selben Werkzeug knackt… und die Frisur erst… 1A. Tommy Lee Jones als Scheriff, Woody Harrelson und Josh Brolin überzeugen ebenfalls, so wie alle anderen Haupt- und Nebendarsteller. Bilder sind weltklasse im Roadie-Style mit kitschigen Sonnenuntergängen - Made in USA halt.
Der 122 Minüter kommt fast ohne Action und Showdown aus - ist aber dank den unglaublich geilen Dialogen nie langweilig… hab nicht mal die M&m’s fertig gegessen… das will was heissen. Am ende ist zwar klar warum der Film den gegebenen Namen trägt, richtig glücklich ist man aber dann doch nicht während dem Abspann… irgendwie fehlt was, irgendwie nicht, irgendwie “Coen Brothers” vermutlich…
Gehen Sie den schauen wenn ihnen Roadmovies, sensationelle Charakteren, originelle Dialoge und ein unkonventionelles Ende gefallen.
Offizielle Homepage mit Trailer

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5 Songs…

Aufgrund der Heavy Metal Festwochen auf Medienmassker.ch habe ich heute morgen meinen aus METAL gefertigten USB Stick in meine Autoanlage gesteckt. Und schon ging die Post ab:

1. Sanctuary - White Rabbit (Refuge Denied)
> Noch im Halbschlaf kurve ich durch Zürich, mit dem Geschichtlein vom weissen Hasen im Hintergrund der sich selbst die Birne abbeisst. Erinnert mich grad es bitzli an die Szene im Hotel im Film “Fear and Loathing in Las Vegas”. Dieser Song ist im Orignal ein Hammer, aber diese Version vom Debutalbum von Sanctuary übertrifft das Original nochmals. Ich liebe diese Band und die beiden ersten Alben.

2. Anthrax - One World (Among the Living)
> Jetzt gehts aber plötzlich rund in meinem Auto, gerade richtig zu Autobahnauffahrt. Diese Riffs, die Härte, Slayer ??? Nein, es ist Anthrax, etwas verwirtt sitze ich plötzlich in Bermuda Shorts da und kann mich kaum halten. Ich möchte rummoshen, wie man so schön sagt. Lange habe ich Anthrax vermieden, die neueren Sachen waren überhaupt nicht mehr nach meinem Geschmack, aber die ersten Alben sind schlichtweg grossartig. “One Two, NOT Three Four DIE !!!!!”

3. Slayer - Spirit in Black (Seasons in the Abyss)
> Jetzt aber Slayer. Von meinem Lieblings-Slayer-Album, das am wenigsten nach Slayer klingt, der Song der am ehesten nach Slayer klingt. Slayer war mir seinerseits etwas zu unmelodisch und brachial, aber “South of Heaven” und “Seasons in the Abyss” finde ich grossartig. Und auch dieser Song hier, huaaa, ich muss auf den Tacho achten, der steht schon bei 150…Ich möchte mein Nagellederarmband anziehen und rausschreien…

4. Death Angel - A Room with a view (Act III)
> Ausfahrt Wetzikon, es ist Zeit etwas Ruhe ins Spiel zu bringen. Da ist dieser Song gerade richtig. Schöner halbakustischer Song vom grandiosen Act III Album dieser Combo. Auf Death Angel bin ich auch am Samstag im Ex-Libris gestossen, das neue Album aus diesem Jahr ist mir in die Augen gestochen. Die Band hatte sich zwischenzeitlich aufgelöst und sind nun wieder unterwegs. Empfehlen kann ich allerdings nur das grandiose ACT III.

5. Death - Living Monstrosity (Spiritual Healing)
> Yes, mein Lieblings-Death Metal Album. Auch bei diesem Song kann ich kaum ruhig sitzen bleiben. “Born without hands, eyes and half a brain”, auch literarisch hochstehend..Dieses Album kenne ich auswendig, für meine Ohren das eingängigste Death Album, würde sich auch für Heavy Metal Karaoke eignen.

Noch 5 Minuten bis ins Büro. Ich brauch jetzt was schönes, ruhiges, seriöses, sonst gehe opfere ich die Katze des Nachbarn. Das will ich vermeiden und lege sozusagen auch noch grad als Preview für heute Abend die grossen Nada Surf ein. Das Album “Let Go” ist keine Empfehlung sondern ein absoluter Pflichtkauf. Wer dieses Album nicht besitzt, soll sich bitte nie mehr auf Medienmassaker blicken lassen.. oder aber sofort in den Laden stürmen und heute abend auch grad noch ins Rohstofflager zu Liveaudienz pilgern…

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