Archive for the 'Movies' Category
Eidgenössische Doktorspiele - Tag und Nacht
Bis jetz gehört der Montag abend bei mir eigentlich dem SF2. Herr Dokotor Rüppel-House und die liebe Grace zusammen mit Man in Trees sind als einigermassen interessierter Film und Fersehgucker meines Erachtens Pflicht. Das Format passt vor allem dem jungen Publikum und die haben Montag abend ja sowieso nix zu tun… prima. SF doppelt jetzt aber nach…
Seit April 2008 wird “Tag und Nacht” produziert. Ab jetzt gibts also Diagnosen im Züritüütsch - und letzten Freitag flimmerte die erste Folge auch bei mir über die Glotze.
Ort des Geschehens: Grosser Bahnhof in grosser Stadt - Permanete “Walk in”-Praxis. “Permanence” im Fachjargon genannt - unverwechselbar im HB Züri, übrigens.
Die anwesenden Charakteren sind gut besetzt und einige neue Gesichter am schweizer Bildschirmhimmel tun mir grad zu Beginn in der Seele gut. Ebenfalls ein Daumenhoch meinte ich den Bildern zu geben welche für schweizer Fernsehkunst einen ungewohnten Kinotouch ans Bildschirmlicht legen. Tönen tut’s leider noch nicht wie’s sött und Kati Winters Titelsong mag den eingekauften Ohrwürmern beim besten Willen nicht stand halten - Schade das.
Die Geschichte hat was sie muss - Tragik, Witz, Liebe, Connys Beine viel hin und her. Nichts neues für uns Montags-Gucker aber doch genug Fleisch am Knochen um mich am nächsen Freitag erneut an die Kiste zu binden - in der Hoffnung die Serie findet nicht nur im Studio statt - den Verdacht habe ich nach der ersten Folge nämmlich…
Schnelle, frische Schnitte und viel Handlung zielen unverwechselbar auf jüngeres Publikum. Ob das allerdings jeweils am Freitag Abend um 2100 Uhr SF guckt glaub ich nicht. Für die gestandneren Schokoladenfabrik-Seriengucker wird der Erzählstil sehr gewöhnungsbedürftig sein… Ob die Serie so also Stand halten wird, soll nicht nach einer ersten Folge beurteilt werden - einfach wirds aber sicher nicht ohne klare Linie!
3 comments1291 - The Adventures of William Tell (2009)
Nein, keine Angst - Die Redaktion von Medienmassaker hat diesen Film noch nicht gesehen… Aber erinnern Sie sich nicht auch gerne an die Phase der Schulzeit als Schiller’s “Wilhelm Tell” gelesen oder sogar in der Turnhalle zum Schulabschluss aufgeführt wurde? Wer den Tell spielen darf war ja für uns damals das Grösste - ich war’s leider nicht, konnte aber dafür in einer unbekannten Rolle einen Schwertkampf und eine Frau aufführen… Das wahr mehr als genung der Genugtuung….
Wilhelms Geschichte wurde seit 1928 mehr als 30 mal verfilmt und in Neuseeland und England gabs sogar TV-Serien mit weit über 40 Folgen… eigentlich sensationell wenn man so denkt… Schauen Sie sich hier mal die Titelsequenz zu der einen Serie an und ich bin sicher bei der Titelmusik wird Ihnen umgehend ein “Ahaaaa” entgleisen…
Hollywood Produzent Fred Caruso will nun in der Schweiz mit 60 Millionen Dollar das Epos toppen und weltweit in die Kinos bringen. Mit im Gepäch hat er bereits Kiera Chaplin als “Hedwyg” die als Nichte von Charlie Chaplin zur Zeit grad die Welt erobert.
Gedreht soll vorwiegend an Originalschauplätzen in der Zentralschweiz werden was “Luzern Tourismus” natürlich freut… Allwäg müssen die Urner dann den kleinen Parkplatz bei der Tellsplatte hinten noch etwas ausbauen…
Bei Musik und Drebuch sowie Kameraarbeiten konnten ebenfalls bereits Schweizer Fachleute für das Projekt unter die Haube gebracht werden und - und das wirkt für mich persönlich doch noch recht vielversprechend - die Regie soll von Ian Quinn geführt werden welcher bei Serien wie “Heroes” oder “24″ als Stuntcoordinator fungierte und sich früher selber als Stuntman die Knochen gebrochen hat… und “Actiooooon”!
Leider ist der Hauptdarsteller für “William Tell” noch nicht definitiv. Wir von Medienmassaker meinen aber dass Mike Müller eine erneute Chance erhalten soll. Vermutlich hat man sich aber betreffend Ablösesumme mit dem SF für “Chiaccobo - Müller” noch nicht gefunden und Viktor will das Programm allwäg nicht alleine machen… Der Erste Versuch war ja nicht grad ein Apfelschuss letzthin, oder? Was meinen Sie?
1 commentVirtuous (2008)
Die Mannen von Ionate Films haben ihre Drohung wahr gemacht und präsentieren ihren Velofilm Virtuous heute Abend in der Roten Fabrik und in High Definition.
Wer sich den Trailer angeschaut hat, weiss, dass ihn Grosses erwartet. Wer nicht 100% glücklich ist mit dem Resultat, weil zum Beispiel keine Zombies oder Stripperinnen darin vorkommen, kann bei mir die Telefonnummer vom Fabi (einem der beiden Macher) verlangen und ihn a) mit nächtlichen Anrufen terrorisieren und b) sein Geld zurückverlangen. So ist er dann wieder, der Fabi.
Trailer und weitere Informationen gibts hier: www.ionatefilms.com
Zombie Strippers (2008)
Nachdem uns mit Zombies! Zombies! Zombies! in Kürze der beste Film aller Zeiten auf DVD beglücken wird, wird schon bald ein weiterer bester Film aller Zeiten unserer Herzen erwärmen, respektive für Hitze in der Hose sorgen: Zombie Strippers nämlich.
Zombie Strippers geht (was ich eigentlich für unmöglich gehalten hätte) noch einen Schritt weiter als Zombies! Zombies! Zombies! und dürfte somit näher an den perfekten Film heranreichen, als dies je ein Film zuvor getan hat: Zombie Strippers hat nämlich nebst Zombies, Stripperinnen und Motorsägen auch noch - und jetzt halten Sie sich fest - Jenna Jameson zu bieten!
Hier gibts den Trailer: GENAU HIER
Tu mamá es también - Lust for Life (2001)
In Mexico ist “Tu mamá es también” von Null auf 100 zum erfolgreichtsten Film aller Zeiten mutiert als er 2001 dort in den Filmpalästen umgespult wurde. Warum das so ist wissen Sie sobald Sie den ersten grösseren Coup von Alfonso Cuarón gesehen haben. Später brilliert der gebürtige mexikanische Regisseur und Produzent dann mit “Children of Men” und “Harry Potter and the Prisoner of Azkaban” wieder im Kino, von “Paris, je t’aime” ganz zu schweigen. Spätestens jetzt dürfte Ihnen bereits klar sein in welcher Liga dieser mit sehr geringem Aufwand gedrehten Freudenbringer einzuordnen ist. Wurde zum Beispiel nur mit original Licht gedreht und die lokalen Traumziele Mexikos als Kulisse verwendet. Wer in Mexico war, kennt zu 99% “Puerto Escondido”, “Huatulco” und natürlich “Mexico City” selber… na? noch Fragen?
Zur Story: Tenoch und Julio sind zwei Teenager in der Blüte ihres Lebens. Frauen und Ihre Freundinnen sind alles was sie im Kopf haben. Das zeigt der Film dann auch grad in der ersten Einstellung - Seien Sie gespannt. Zusammen teilen Sie - so glauben Sie - jedes Gehemnis. Sogar um die Wette zu onanieren ist kein Tabu. . Als die beiden dann die elf Jahre ältere Ana kennen lernen ist um die Treue zu ihren Freundinnen geschehen und bald finden die beiden sich wieder auf einem Roadtrip zusammen mit ihr. Ana versucht noch über die Trennung ihrer Beziehung weg zu kommen und benuzt die Jungs als Ablenkung. Es ist eine Frage der Zeit bis Sie mit dem ersten in der Kiste landet, dann mit dem anderen, dann mit beiden, dann… ist es plötzlich nicht mehr so Lustig - das Leben schlägt zu.
Auf humorvolle Art und Weise baut der Film vielleicht etwas zu massiv auf nakte Tatsachen - ständig ist jemand am “Schiffen”, baden Leute nackt und auch dreckige Konversationen fehlen nicht - ”American Pie” lässt Grüssen. Schon bald lässt einem aber die Off-Voice mehr über die Charakteren Wissen und immer wieder eckt der Film auch an aktuellen Problemen in Mexico an. Durchaus als nicht nur ein Schnäbi-Klamauk à la USA sondern “Lust for Life” in allen Belangen also. Schöne Bilder, schlauer Inhalt, amüsante Szenen und ein überraschendes Ende, was wollen Sie mehr! Den Trip wünscht sich jeder irgendwann… holen Sie das jetzt nach!
Link zum Trailer gibs HIER. Bei Exila gäbs den 105 Minüter HIER.
Shrooms (2006)
Leider nie im Kino aber frisch mit Blut getränkt im DVD-Shop gibts Shrooms jetzt. Bereits im 2006 gezimmert kommt, warum auch immer, der Schauder erst jetzt in die Regale… Danke liebe Filmverleiher, danke, für’s lange warten.
Das “original, sexiest and best men’s magazine” - “Loaded” schreibt zu dem Streifen: “It’s one hell of a Trip”… und “one hell of a Trip hatte ich beim gucken, zweifels ohne.
Schlussendlich ist’s nix Neues, paar eher leichtgläubige Jugendliche kommen nach Irland und wollen sich im Wald mit Pilzelchen die Kappe zu hauen… und tun sie. Tara (Lindsey Haun - dürfte man(n) aus “Melrose Place” kennen) nimmt die falschen und kann ab sofort die Zukunft sehen… sprich sie weiss immer was passiert und isch komplett durch… die anderen erzählen sich noch eine Räubergeschichte die wahr ist, bekommen dann Schiss und die Killer-Party nimmt seinen Lauf… Der Schwarze Bruder ist ja noch im Wald… hohohoho….. und Ernie und Bearnie auch.
Falls Sie Pilze, Drogen, Blut und gute Spannung lieben ist das was für Sie. Recht geil umgesetzt fesselt er sofort und die Zeit verrinnt im Fluge… Die weitgehend unbekannten Darsteller und Produzenten sind aus Nebenrollen wie “Dukes of Hazzard”, “Ganges of New York”, usw… bekannt und geben alles. Qualitativ einwandfrei umgesetzt der Waldspielfilm - aber halt nix unbekanntes, auch das überraschende Ende nicht, leider… Blairwitch und co. lässt grüssen…
Link zum Film mit glattem PacMan - Verarschungsgame “Shroommuncher” gibts wo? HIER, natürlich.
No commentsWas kochen ???
Jetzt sind ja dann bald Ostertage, man hat frei, das Wetter - naja - und Hunger gibts sicher auch. Was kochen? Fragen Sie? Gute Tipps rund ums kochen gibts hier bei: www.waskochen.ch.
Das faszinierende an der Seite ist dass Sie zum einen ein Grossaufgebot an originellen Kochrezepten - ebenfalls originell angepriesen - finden und Ihr persönliches Lieblingsmenü auch grad anmelden können. Dann kommt dann ein VJ vorbei mit der Videocam, filmt Sie beim kochen und postet dies anschliessend für die Welt im Internet…. Werden Sie jetzt zum Starkoch, daheim in Ihrer trauten Umgebung. Hungerrrrrr….
Familien DVD Abend oder Triple Zombie Treat
Mittwoch Abend. 21 Uhr. Kurz nach dem Nachtessen. Vati beschliesst, seiner Familie einen lustigen DVD Abend zu bescheren. Doch was für Filme soll er seinen Liebsten vorführen? Die Kinder, drei, fünf und acht Jahre alt, wollen Zombies. Gute Idee, findet Vati. Also der gute alte Dawn Of The Dead ? Oder lieber was asiatisches? Stacy? Tokyo Zombie? “Die sind natürlich alle richtig gut”, denkt sich das fürsorgliche Familienoberhaupt, “aber erfasst der 3 jährige Max die latenten gesellschaftskritischen Seitenhiebe? Oder ist er doch noch ein Jahr zu jung dafür? Perlen vor die Säue?”. Zum Glück hat Vati aber vorgesorgt und nennt nebst einer hochstehenden Zombie- und einer gepflegten Pornosammlung auch noch ein paar Familienfilme sein eigen. So trifft man sich nun, nachdem Mutti den Abwasch erledigt hat, voller Vorfreude vor der Grossleinwand in der Stube.
Den Auftakt macht Fido. Mit Fido kann sich auch Vati anfreunden: Irgendwann in den Siebzigern hat jede Familie, die etwas auf sich hält, einen Zombie als Haushaltshilfe. Die Untoten werden mit Hilfe von elektronischen Halskrausen von ihrem Appetit auf Menschenfleisch abgehalten, was genau solange gut geht, wie die eben erwähnten Halskrausen auch tatsächlich funktionieren. Gelungene Situationskomik, gemässigte Gore- und Splattereffekte, eine gelungene Story und herrlich überzeichnete und unglaublich farbenfrohe Szenarien machen Fido zum durchaus sehenswerten Zombieklamauk, der aber zu keinem Zeitpunkt an den Genre Meilenstein Shaun Of The Dead heranreicht.
> Filmseite mit Trailer
Die Kinder sind begeistert und überreden Daddy mühelos, noch einen zweiten Streifen zum Besten zu geben, da zwei Drittel von ihnen ja eh noch nicht zur Schule müssten und deshalb am Donnerstag so lange schlafen könnten, wie sie möchten und der Älteste auch erst um 8 Uhr im Schulzimmer anzutraben hätte. Die Hausaufgaben seien im Übrigen auch schon beinahe unter Dach und Fach.
Vati entscheidet sich für Black Sheep aus Neuseeland. Eine gute Wahl! Ein geldgieriger Farmer und eine verrückte Wissenschaftlerin kreuzen menschliches Erbgut mit dem von Schafen, um sowas wie eine Superschafrasse zu züchten. Welch Überraschung: Die Schafe, deren Charakterzüge man ohne schlechtes Gewissen als durchaus bösartig bezeichnen könnte, finden ihren Weg aus dem Labor in die Freiheit und zerfleischen, was immer ihnen vor das in flauschige Wolle eingerahmte Gebiss kommt. Gebissene werden dann lustigerweise auch noch zu Schafen. Grossartig. Die Kinder freuen sich über die fein gemachten Eingeweide und Körperteile, die die niedlichen Schafe den durchaus überrascht wirkenden Anwohnern entnehmen, respektive abbeissen. Der vermutlich beste und lustigste Zombiefilm mit Schafen seit… ähm… Sam Sheepdog And Ralf Wolf.
> Filmseite mit Trailer
Mitternacht durch. Zeit ins Bett zu gehen, meint Mutti. Doch die Kinder wollen noch nicht so richtig und bitten Papi, seine Filmkiste doch noch ein letztes Mal zu öffnen. Was der natürlich gerne tut und flugs Zombie Honeymoon hervorzaubert.
Zombie Honeymoon beschreibt die Geschichte eines jungen Paares, das sich nach der Hochzeit für ein paar Tage in einem Haus am Meer niederlässt um dort voller Tatendrang Zukunftspläne zu schmieden. Als Danny nach einer Surfsession von einem unerwartet aus dem Wasser auftauchenden (Ex-) Surfer attackiert und angespeit wird, bevor dieser verendet, nimmt die Story eine tragische Wendung. Danny mutiert allmählich selbst zum Zombie und wird zuerst vom Vegetarier zum Steakliebhaber, bevor die unbändige Lust auf Menschenfleisch überhand nimmt - nur von Tracy, seiner frisch angetrauten Ehefrau, kann er seine Finger (noch) lassen. Smart aufgebauter und von (eher Genre untypischen) präzis gezeichneten Charakteren und origineller Story lebender Horrorfilm, der es weder an Humor, Tragik, Spannung noch an solidem (Gore-) Handwerk mangeln lässt. Hut ab!
> Filmseite mit Trailer
So Kinder, jetzt aber ab ins Bett. In drei Stunden gehts zur Schule. Vati und Mutti wollen sich jetzt noch einen Film aus ihrer persönlichen Sammlung anschauen. Dazu dann das nächste Mal mehr.
Black Snake Moan (2006)
“Christina Ricci bring das Zelluloid zum brodeln”. Das ist es, was hinten auf der DVD-Hülle steht. Schauen Sie dazu noch das Poster des Stücks an und sie wissen warum ich zugegriffen habe bei Exlibris. Da hat Regisseur und Drehbuchautor Craig Brewer wohl ja eine Knalleridee für eine Story gehabt. Halbnakige Rakete an Kette beim alten Farmer ans Heizungsrohr gefesselt. Wow, was für ein Epos dachte ich mir und schob die scheibe in den Player… ist ja wirklich ein heisses Eisen, die Ricci - und Sämi L. Jackson und Timberlake sind ebenfalls hoch in meiner Favoritenliste… Chips, M&m’s und Sinalco parat… “Everything ist hotter down south” - Play!
Genau so wie gedacht geht’s dann auch gleich los… erste Szene - Rae (Ricci) und Ronnie (Timberlake) am poppen. Dazu Blues… und bereits rennt die 28 jährige auch schon im knappen Höselchen duch die Leinwand… Jahaaaa, Volltreffer! - Dachte ich, glauben Sie…! Weit gefehlt, weiss ich jetzt.
Zwar bekommt die Story (und auch der Betrachter) durch die Idee mit viel Haut und Ketten recht Schärfe, der Film ist aber alles andere als billiges Nakedeikino. Stellt sich doch dann heraus dass Rae eben recht unbeholfen überall ausgenutzt wird und der Lazarus (Sämi L. Jackson) als alter, gläubiger Farmer diese wieder auf den rechten Weg bringen will. Lazarus selber steckte ebenfalls grad in einer Lebenskriese und Rae’s Freund Ronnie fehlts auch an Vollkommenheit. Mit unkonventionellen Mitteln zeigt dann der ehemalige Blues-Meister den beiden Teenies dass es eben vorallem etwas braucht im Leben…. “i’ve got the blues - you’ve got the love” (der ist von mir, ha!).
Das Zusammenspiel von Haut, Blues, Lebensweisheit und Ketten ist perfekt. Der Film bietet jedem etwas und Fans von Schwarzen Südstaatenblues werden heulen vor Glück. Samuel L. Jackson, Ricci und Timberlake laufen in Höchstform und Craig Brewer insziniert seine Geschichte mit viel Aufwand. Die halbe Süd-USA ist am Soundtrack beteiligt und Jackson selber kann seit da auch Gitarre spielen. Brewer selber legt bei seinen Filmen immer wieder viel Wert auf die Musik. Mit “Hustle & Flow” (2005) gelang im bereits eine Hommage an die Rap-Musik. Mit “Black Snake Moan” gibts nun Blues und im “Making of” kündet er bereits den nächsten Film an… irgend etwas mit Country dann. Freuen wir uns!
“Black Snake Moan” war in der Schweiz nie im Kino und ist seit Februar als DVD im Handel. Da ist dem Kinobetreiber oder dem Verleiher aber einiges an Kinoeintritten duch die Lappen gesegelt… schade halt. Holen Sie das nach daheim auf dem Sofa, es lohnt sich.
Trailer zum Film
Titelkultsong “Black Snake Moan” performed by Samuel L. Jackson
No Country for old Men (2007)
“Kopf oder Zahl - sagen Sie’s einfach, Friend-O”… das ist was der arme Tankstellenwärter sich in seinem eigenen Laden anhören muss. Dass er da grad mit seinem eigenen Leben spielt scheint er zu ahnen… Wir wissen es. Kann ja bei einem Coen-Brothers-Movie auch gar nicht anderst sein.
Der akutelle Streifen der beiden, “No Country for old Men”, lief neulich grad an und hat in der selben Zeit auch grad vier Oskis abgesahnt. Dabei haben die Herren Coen nicht mal die Story selber gebastelt, Nein, Nein, Nein. Das wahr nämmlich der Conmac McCarthy, immerhin Pulitzerpreisträger und Schriftsteller seines Zeichens. Das gleichnamige Buch von dem (vom Film und vom McCarthy) kommt Anfang Mai in die Regale und heisst: … na? erraten Sie’s? “Kein Land für alte Männer”…. tja sowas!
Llewelyn Moss trampelt beim jägern über paar Leichen und Geld. Viel Geld. Jemand will’ s zurück. Die sagen das dem Anton Chigurh. Schade für Moss. Denn der Anton ist nämmlich ein sauprofessioneller Killer der die Kohle für sich will. Ed Tom Bell ist der alte Scheriff der eigentlich lieber nix mit dem Fall zu tun haben will und aber doch ab und zu ran muss. Moss sagt schon bald zu seiner Frau die fragt was geht: “Ich mach was total bescheuertes, aber ich tu’s trotzdem!”. Schade für Moss. Auch Anton kriegt paar Beulen. Dem Scheriff geht’s eigentlich immer gut. Film fertig.
Ganz klar hat Javier Bardem als “Anton” den Oski für den besten Nebendarsteller verdient. Saugut wie der Türen und Hirnis mit dem selben Werkzeug knackt… und die Frisur erst… 1A. Tommy Lee Jones als Scheriff, Woody Harrelson und Josh Brolin überzeugen ebenfalls, so wie alle anderen Haupt- und Nebendarsteller. Bilder sind weltklasse im Roadie-Style mit kitschigen Sonnenuntergängen - Made in USA halt.
Der 122 Minüter kommt fast ohne Action und Showdown aus - ist aber dank den unglaublich geilen Dialogen nie langweilig… hab nicht mal die M&m’s fertig gegessen… das will was heissen. Am ende ist zwar klar warum der Film den gegebenen Namen trägt, richtig glücklich ist man aber dann doch nicht während dem Abspann… irgendwie fehlt was, irgendwie nicht, irgendwie “Coen Brothers” vermutlich…
Gehen Sie den schauen wenn ihnen Roadmovies, sensationelle Charakteren, originelle Dialoge und ein unkonventionelles Ende gefallen.
Offizielle Homepage mit Trailer
