Archive for September, 2008
Eidgenössische Doktorspiele - Tag und Nacht
Bis jetz gehört der Montag abend bei mir eigentlich dem SF2. Herr Dokotor Rüppel-House und die liebe Grace zusammen mit Man in Trees sind als einigermassen interessierter Film und Fersehgucker meines Erachtens Pflicht. Das Format passt vor allem dem jungen Publikum und die haben Montag abend ja sowieso nix zu tun… prima. SF doppelt jetzt aber nach…
Seit April 2008 wird “Tag und Nacht” produziert. Ab jetzt gibts also Diagnosen im Züritüütsch - und letzten Freitag flimmerte die erste Folge auch bei mir über die Glotze.
Ort des Geschehens: Grosser Bahnhof in grosser Stadt - Permanete “Walk in”-Praxis. “Permanence” im Fachjargon genannt - unverwechselbar im HB Züri, übrigens.
Die anwesenden Charakteren sind gut besetzt und einige neue Gesichter am schweizer Bildschirmhimmel tun mir grad zu Beginn in der Seele gut. Ebenfalls ein Daumenhoch meinte ich den Bildern zu geben welche für schweizer Fernsehkunst einen ungewohnten Kinotouch ans Bildschirmlicht legen. Tönen tut’s leider noch nicht wie’s sött und Kati Winters Titelsong mag den eingekauften Ohrwürmern beim besten Willen nicht stand halten - Schade das.
Die Geschichte hat was sie muss - Tragik, Witz, Liebe, Connys Beine viel hin und her. Nichts neues für uns Montags-Gucker aber doch genug Fleisch am Knochen um mich am nächsen Freitag erneut an die Kiste zu binden - in der Hoffnung die Serie findet nicht nur im Studio statt - den Verdacht habe ich nach der ersten Folge nämmlich…
Schnelle, frische Schnitte und viel Handlung zielen unverwechselbar auf jüngeres Publikum. Ob das allerdings jeweils am Freitag Abend um 2100 Uhr SF guckt glaub ich nicht. Für die gestandneren Schokoladenfabrik-Seriengucker wird der Erzählstil sehr gewöhnungsbedürftig sein… Ob die Serie so also Stand halten wird, soll nicht nach einer ersten Folge beurteilt werden - einfach wirds aber sicher nicht ohne klare Linie!
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