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5 Songs…

… mit denen sechs ich mitten in den heutigen Mittwoch abgefeuert wurde.

1. Radiohead : 15 Step (In Rainbows)
> Den heutigen Tag begonnen hab ich mit 15 Step von Radiohead, dessen knifflige Anfangstakte mich fast zum Auto rausgeschüttelt und das Greifen nach dem Zündschlüssel beinahe verunmöglicht haben. Zum Glück lassen die Jungs den Beat mit der Zeit in geordnetere Bahnen laufen und den Song zur Ohrenweide werden, was mir das Starten Motors dann doch noch ermöglichte. Grosser Song, grosses Album, grosse Band.

2. Just Jack : Koolaid (Overtones)
> Grosser Discoknaller, dieses Koolaid von Just Jack! Denk ich mir jedenfalls. Amüsanter Text und feiner oldschool Electro Boogie Beat. Ich fange unweigerlich an, einen Robodance zum Besten zu geben auf dem DFKNAC (Dancefloor Formerly Known As Cockpit) und tue lustig so, als würden meine Hände an einer Glasscheibe entlang wandern. Was sie eigentlich auch tun.

3. … And You Will Know Us By The Trail Of Dead : Stand In Silence (So Divided)
> So Divided ist ein Album, das keiner gepflegten Musiksammlung unentschuldigt fernbleiben darf. Das selbe gilt auch für den ganzen … And You Will Know Us By The Trail Of Dead Backcatalog. Es gibt nicht viele Bands, die sowohl in ihrem Bandnamen als auch in ihren Songs so viel Abwechslung bieten. Die ganze Rockgeschichte in a box und trotzdem hat man nie das Gefühl, einem gewaltsam und gegen seinen Willen erstellten Flickwerk zuzuhören. Ich mache hier nun eine kurze Pause, damit sie sich schnell alle AYWKUBTTOD Alben kaufen können.

4. Eels : Climbing To The Moon (Electro-shock Blues)
> Der Zufallsgenerator meint es heute ausgesprochen gut mit mir. Angenehm abwechselnd bis anhin und nun mit Eels’ Climbing To The Moon ein Song, der mich einerseits an das grossartige Konzert vom letzten Donnerstag zurückblicken lässt und mir andererseits einen wohligen Schauer über den Rücken huschen lässt. Wunderschönes Lied. Wunderschönes Lied! Beim Ausklingen beschleunige ich von den aktuellen rund 13 km/h (die mir grad unheimlich schnell erscheinen) wieder auf gut 90 und nehme nun auch das energische Hupen der Affen hinter mir wieder wahr.

5. Brand New : Degausser (The Devil And God Are Raging Inside Me)
> Hohooo! Wieder eine gute Wahl, Herr Random! Brand New haben mit ihrem The Devil And God Are Raging Inside Me ein wahres Meisterwerk geschaffen. Vielfältig, sensibel, hart und wunderschön. Ich leide mit, wenn der Jesse “… take me back to your bed, i love you so much that it hurts my head” schluchzt. Armer Kerli, der. Hat nicht viel zu lachen vermutlich.

6. Dropkick Murphys : Flannigan’s Ball (Meanest Of All Time)
> Beim weinend Einparkieren erwischen mich doch tatsächlich noch die Dropkick Murphys. Ich entscheide mich kurzerhand, nun doch nicht zur Arbeit zu gehen, sondern an den Flannigan’s Ball. Meine Tränen weichen einer Bierseeligkeit und Bock auf Wein, Weib und Gesang, denen mit Arbeit am Computer nicht beizukommen ist. Prost mit dem besten Dropkick Murphys Album seit Jahren!

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5 Songs…

Aufgrund der Heavy Metal Festwochen auf Medienmassker.ch habe ich heute morgen meinen aus METAL gefertigten USB Stick in meine Autoanlage gesteckt. Und schon ging die Post ab:

1. Sanctuary - White Rabbit (Refuge Denied)
> Noch im Halbschlaf kurve ich durch Zürich, mit dem Geschichtlein vom weissen Hasen im Hintergrund der sich selbst die Birne abbeisst. Erinnert mich grad es bitzli an die Szene im Hotel im Film “Fear and Loathing in Las Vegas”. Dieser Song ist im Orignal ein Hammer, aber diese Version vom Debutalbum von Sanctuary übertrifft das Original nochmals. Ich liebe diese Band und die beiden ersten Alben.

2. Anthrax - One World (Among the Living)
> Jetzt gehts aber plötzlich rund in meinem Auto, gerade richtig zu Autobahnauffahrt. Diese Riffs, die Härte, Slayer ??? Nein, es ist Anthrax, etwas verwirtt sitze ich plötzlich in Bermuda Shorts da und kann mich kaum halten. Ich möchte rummoshen, wie man so schön sagt. Lange habe ich Anthrax vermieden, die neueren Sachen waren überhaupt nicht mehr nach meinem Geschmack, aber die ersten Alben sind schlichtweg grossartig. “One Two, NOT Three Four DIE !!!!!”

3. Slayer - Spirit in Black (Seasons in the Abyss)
> Jetzt aber Slayer. Von meinem Lieblings-Slayer-Album, das am wenigsten nach Slayer klingt, der Song der am ehesten nach Slayer klingt. Slayer war mir seinerseits etwas zu unmelodisch und brachial, aber “South of Heaven” und “Seasons in the Abyss” finde ich grossartig. Und auch dieser Song hier, huaaa, ich muss auf den Tacho achten, der steht schon bei 150…Ich möchte mein Nagellederarmband anziehen und rausschreien…

4. Death Angel - A Room with a view (Act III)
> Ausfahrt Wetzikon, es ist Zeit etwas Ruhe ins Spiel zu bringen. Da ist dieser Song gerade richtig. Schöner halbakustischer Song vom grandiosen Act III Album dieser Combo. Auf Death Angel bin ich auch am Samstag im Ex-Libris gestossen, das neue Album aus diesem Jahr ist mir in die Augen gestochen. Die Band hatte sich zwischenzeitlich aufgelöst und sind nun wieder unterwegs. Empfehlen kann ich allerdings nur das grandiose ACT III.

5. Death - Living Monstrosity (Spiritual Healing)
> Yes, mein Lieblings-Death Metal Album. Auch bei diesem Song kann ich kaum ruhig sitzen bleiben. “Born without hands, eyes and half a brain”, auch literarisch hochstehend..Dieses Album kenne ich auswendig, für meine Ohren das eingängigste Death Album, würde sich auch für Heavy Metal Karaoke eignen.

Noch 5 Minuten bis ins Büro. Ich brauch jetzt was schönes, ruhiges, seriöses, sonst gehe opfere ich die Katze des Nachbarn. Das will ich vermeiden und lege sozusagen auch noch grad als Preview für heute Abend die grossen Nada Surf ein. Das Album “Let Go” ist keine Empfehlung sondern ein absoluter Pflichtkauf. Wer dieses Album nicht besitzt, soll sich bitte nie mehr auf Medienmassaker blicken lassen.. oder aber sofort in den Laden stürmen und heute abend auch grad noch ins Rohstofflager zu Liveaudienz pilgern…

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5 Songs…

… mit denen der Zufallsgenerator meines MP3 Players mich heute Morgen auf die neue Woche eingestimmt hat.

1. Mondo Generator : Fuck You I’m Free (A Drug Problem That Never Existed)
> Einen ähnlich rasanten Start in die neue Woche wie am letzten Montag, als mir noch Kilmister’s ungezogener Bengel Lemmy einen guten Start gewünscht hat, bescheren mir nun der Nick Olivieri und seine Mannen. Ich drehe ein bisschen lauter bis sehr laut und am Fussgängerstreifen die Scheibe runter, um dem dort wartenden älteren Herrn ein “Fuck you I’m Freeeeeeeee!” ins verdutzte Gesicht zu schmettern, um mich anschliessend auf das zwar nicht vorhandene, aber dank 1.5 Tonnen Stahl um mich herum durchaus durchsetzbare Vorfahrtsrecht zu berufen und Gas zu geben.

2. Xavier Rudd : Better People (White Moth)
> Aha. Der Xavier Rudd hat das mit dem älteren Herrn vermutlich mitgekriegt und will mich nun wieder zur Besinnung und zurück in die Gefilde des Strassenverkehrsrechts bringen und säuselt mir “Better People” ins Ohr. Zuerst will ich weiterskippen, besinne mich dann aber und lasse den Vortrag über mich ergehen. Recht hat er. Und verdammt feine Musik machen tut er halt schon auch, der Xavier. Ein absoluter Pflichtkauf, sein “White Moth”. Das selbe gilt eigentlich für seinen ganzen Backcatalog. Gut, fast. Ich fahre zurück und entschuldige mich bei dem am Strassenrand zur Salzsäule mit offenem Mund erstarrten älteren Herrn. Gleichzeitig will ich surfen, will ich Ferien, will ich Gutes tun.

3. The Living End : Carry Me Home (Roll On)
> Verdammt. Noch bevor das Fenster wieder hochgekurbelt ist, hauen mir die Aussies von The Living End ihr Carry Me Home in die Fresse. Ich drehe die Scheibe wieder ein Stückchen runter und ziehe die Entschuldigung umgehend zurück, während ich bei meinem frontgetriebenen Citroën gekonnt die Hinterräder durchdrehen lasse. Ich staune, was eine Portion Rock’n'Roll auch aus rein technischer Sicht bewirken kann, während ich die Viertelmeile bis zum nächsten Kreisel in guten 5.143 Sekunden schaffe. Damit darf und muss ich zufrieden sein.

4. The Cooper Temple Clause : Isn’t It Strange (Make This Your Own)
> Den ganzen Weg von Unterägeri nach Baar spielten The Cooper Temple Clause zum Tanz auf. Gleichzeitig machten der Heckantrieb und die 325er Walzen wieder dem alltäglichen Frontantrieb und den 205er Finken Platz. Nicht das allerbeste Stück Musik auf Make This Your Own, aber durchaus hörenswert. Genau wie das ganze Album, wobei das Level der einzelnen Songs von saumässig hoch bis mittelmass reicht.

5. The National : Fake Empire (Boxer)
> Die letzten 5 Minuten Arbeitsweg begleitet mich dann mit Fake Empire von The Nationel einer meiner 12 Lieblingssongs auf Boxer. Ich parkiere wie gewohnt souverän in einer gewagten Mischung aus Frivolität und Genialität, würge den Motor ab und bleibe sitzen, ändere den Wiedergabemodus und warte, bis meine restlichen 11 Lieblingsperlen auf Boxer ebenfalls durchgelaufen sind und wieder Fake Empire angestimmt wird. Was für ein Stück Musik! 6 von 5 möglichen Sternen in der Medienmassaker Wertungsskala für das ganze Album. Ohne zu übertreiben.

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5 Songs…

… die mir der Zufallsgenerator meines MP3 Players heute Morgen im Auto um die Ohren gehauen hat.

1. Motörhead : Stagefright (We Are Motorhead)
> Tja, da drückt der geneigte Autofahrer auch bei kaltem Motor den Stempel bis zum Anschlag. Der Tourenzählerzeiger fällt nicht mehr aus dem roten Bereich. Ebenso würde der geneigte Autofahrer am liebsten grad nach Zürich an die Langstrasse fahren und stellt den Blinker darum an jeder sich bietenden Gelegenheit in eben diese Richtung. Motörhead forever.

2. Johnny Cash : The Man Who Couldn’t Cry (American I)
> Bei Johnny Cash hab ich mich dann ein bisschen beruhigen können, hab meinen Rennwagen gewendet und bin wieder in Richtung Büro gefahren. Ein bisschen mitschmunzeln musste ich sogar auch. Amüsanter Text, schönes Lied und ebensolches Album.

3. Eddie Vedder : Society (Soundtrack: Into The Wild)
> Verdammt. Was für ein unglaublich schönes Lied. Meine Lächeln auf den Stockzähnen macht einer Anwandlung von Fernweh Platz. Passend dazu muss ich feststellen, dass es in Zug unten Nebel hat. Wieder umkehren? Gar nicht arbeiten gehen? Zurück an die Sonne? Ich werde nachdenklich. Überlege mir sogar, mir den Song ein zweites Mal anzutun. Unbedingt kaufen, dieses Album. Mit unbedingt mein ich unbedingt. Ich entscheide mich, doch nicht zu intervenieren.

4. John Frusciante : Song To Sing When I’m Lonely (Shadows Collide With People)
> Viel besser. Ja, jetzt macht sich langsam eine ausgewachsene Depression breit in meinem Cockpit drin. Wunderbarer Track! Der Nebel hat mich. John Frusciante’s liebliche und traurige Melodien ebenfalls. Ich drehe lauter. An “Shadows Collide With People” führt kein Weg vorbei. Eines meiner 10 besten Alben aller Zeiten. Kaufenkaufenkaufen.

5. Tom Waits : World Keeps Turning (Orphans)
> Nachdem mich der John in eine wunderbar melancholische Stimmung versetzt hat, sagt mir der Tom nun, dass alles doch gar nicht sooo schlimm ist und die Welt sich trotzdem weiterdrehen tut. Recht hat er. Ich habe ja nichts, worüber sich wehklagen lässt. Fast nichts. Danke, Tom. Danke auch für Deine Orphans.

6. John Frusciante : Going Inside (To Record Only Water For Ten Days)
> Beim rückwärts Parkieren will mich der John doch tatsächlich noch mit seinem “Going Inside” verwirren. Es gelingt ihm nur fast. Liebend gerne hätte ich den Song zu Ende gehört und mich nochmal der Schwermut hingegeben. Aber nein, ich brauche jetzt einen Kaffee und DRS3 wird mich wieder aufpäppeln. Wer übrigens “To Record Only Water For Ten Days” nicht im Regal stehen hat, ist selber Schuld.

Das waren 6 Songs, sagen Sie? Richtig. Aber da ich schon vorher entschieden habe, dass die Rubrik “5 Songs” heissen soll… ähm…. ist das nun mal so.

Hier noch der John mit dem Lied, das er amigs singt, wenn er alleine ist.

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